| Stage-Combat.de: Workshops |
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Bisherige Workshops 1. Workshop (Februar 2003)Aus dem Kontakt mit zwei Lehrern der British Academy of Stage and Screen Combat und dem Interesse der Mitglieder der Schaukampfgruppe "Bunter Haufen" an professionellem Unterricht entstand im Sommer 2002 die Idee, in Freiburg einen Bühnenkampfworkshop zu veranstalten. Von Dörte Jensen und Matthias Fittkau konzipiert und mit der unschätzbaren Hilfe der Lehrer Philip d'Orléans und Jonathan Leverett organisiert, konnte der Workshop im Februar 2003 stattfinden. Veranstaltungsort war eine Großsporthalle in einem innenstadtnahen Wohngebiet Freiburgs. 29 Teilnehmer übten ein Wochenende lang unter der inspirierenden Anleitung der zwei Lehrer Bühnenkampf mit dem anderthalbhändigen Schwert, unbewaffnet und einer Auswahl zwischen Langstock und Degen. Auf Grund des erfolgreichen ersten Workshops und der Begeisterung der Teilnehmer folgte sehr schnell ein... 2. Workshop (Juni 2003) ... mit den gleichen Lehrern. Der Schwerpunkt lag diesmal bei Schwert- und waffenlosen Kampftechniken mit einem besonderen Fokus auf dem Erlernen einer Choreographie. Diese kam beim darauf folgenden ersten großen Auftritt des Bunten Haufen zur Aufführung. Die Veranstaltung erregte das Interesse des SWR Fernsehen, das diesen Workshop und den Auftritt in einer Reportage für die Landesschau Baden- Württemberg dokumentierte. 3. Workshop (Januar 2004) Hierfür konnten wir den Neuseeländer Tony Wolf, Cultural Fighting Styles Designer der "Herr der Ringe"- Trilogie, gewinnen. Tony ist einer der renommiertesten Bühnenkampf- Lehrer weltweit. An diesem Wochenende führte er die Teilnehmer in das von ihm entwickelte Stage Combat System Re:Action ein. Dieses basiert auf acht grundlegenden Prinzipien, die durch Spiele und Übungen erlernt werden und sich anschließend bei allen Kampfdarstellungen anwenden lassen. Da die meisten Teilnehmer Vorkenntnisse im Bühnenkampf mitbrachten, konnten die neu erlernten Prinzipien am zweiten Tag bei selbst entworfenen Schwertkampfchoreographien angewendet werden. 4. Workshop (Februar 2004) Der erste Workshoptermin mit Tony Wolf war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Daher konnten wir einige Wochen später ein zusätzliches Wochenende anbieten. Die Basis bildete wiederum Tonys Re:Action System, diesmal mit einer konkreten Anwendung auf mittelalterliches Ringen am Schwert und einer Bartitsu Faustkampf Choreographie zwischen Sherlock Holmes und Professor Moriarty. 5. Workshop (Juni 2004) Unter dem neuen Namen "Stage-Combat.de" fand erstmals ein Workshop mit einer Anfänger- und Fortgeschrittenengruppe statt. Ebenfalls Neuland war die Wahl der Waffen: Rapier & Dolch (17. Jh.) sowie Stichdegen (18. Jh.). Mit den Lehrern Richard Ryan und Bret Yount, die kurz zuvor als Swordmaster bei Wolfgang Petersens "Troja" gearbeitet hatten, wurde auch dieser Workshop zu einem vollen Erfolg. 6. Workshop (August 2004) Neue inhaltliche Schwerpunkte setzten wir mit einem Wochenend- Workshop zum Thema Fight Directing. Für alle mit dem Ziel, professionell Bühnenkampf zu choreographieren, diente dieser Intensivkurs als Einführung. Der englische Regisseur und Fight Director Philip d'Orléans führte in das Aufgabenfeld eines Kampfregisseurs ein. Dabei wechselte sich theoretischer Unterricht mit Gruppenarbeit und praktischen Übungen ab. Die neuen Kenntnisse wurden bei der Gestaltung einer Kampfszene aus Shakespeares Macbeth umgesetzt und nach der Aufführung analysiert. Jeder Teilnehmer hatte hierbei Gelegenheit zu erproben, wie es sich anfühlt, zwei Schauspielern (=Workshopteilnehmern) eine Choreographie in szenischem Zusammenhang zu vermitteln. 7. Workshop (Februar 2005) Warum in Europa bleiben, wenn es doch anderswo auch spannende "Kampf-Kultur" gibt? An diesem Wochenende wagten wir mit Roger Bartlett und Marlon Bulger einen Ausflug in die japanische Kampfkunst. Bühnenkampf mit dem japanischen Schwert (Katana) und Langstock (Bo) war eine neue Erfahrung und hat den Teilnehmern sichtlich Spaß gemacht. Die gelernten Techniken wurden am Sonntag in einer Choreographie Schwert gegen Stock angewendet und bei einer kleinen Vorführung auf Video aufgezeichnet. 1. Osterworkshop (März/ April 2005) Ostern 2005 fand der erste 10 tägige Stage Combat Prüfungsworkshop in Deutschland statt. Unter der exzellenten Anleitung von Jonathan Leverett und Philip d'Orléans lernten die Teilnehmer den Bühnenkampf mit Degen & Dolch sowie waffenlos. Im Verlauf der ersten Woche wurden hauptsächlich Techniken vermittelt. In der zweiten Woche wurde paarweise eine selbstgewählte Szene mit einer vorgegebenen Choreographie kombiniert und einstudiert. Durch die Workshoplänge und die kleine Schülergruppe war ein besonders intensives Arbeiten möglich. Von daher verwundert es nicht, daß bei der Abschlussprüfung alle 11 Prüflinge bestanden haben. Herzlichen Glückwunsch!!! Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei Bret Yount, dem Präsidenten der BASSC, daß er sein freies Wochenende dafür nutzte, in Freiburg den Prüfungsvorsitz zu übernehmen. 9. Workshop (September 2005) Bei diesem Workshop haben wir uns einmal mit historischem Schwertkampf befasst und zwar zum einen mit der sogenannten "Deutschen Schule" zurückgehend auf Johannes Liechtenauer und zum anderen mit dem Kampf mit Langschwert nach dem Italienischen Fechtmeister Filippo Vadi. Die Kampftechniken dieser alten Meister waren sehr effizient darauf ausgerichtet, den Gegner in möglichst kurzer Zeit kampfunfähig zu machen. Unter der kompetenten Anleitung von Jonathan Leverett und Philip d'Orléans wurden die verschiedenen Techniken ausführlich beleuchtet, geübt und für die sichere Anwendung auf der Bühne adaptiert. Dieser Workshop hat uns eine ganze Reihe neuer Erkenntnisse im Hinblick auf historisches Fechten im Vergleich zum heutigen Bühnenfechten eröffnet. 10. Workshop (November 2005) Mit der Organisation dieses Workshops haben wir uns den lange gehegten Wunsch erfüllt, das Thema, das einem ganzen Filmgenre seinem Namen gegeben hat, aber leider nur sehr selten unterrichtet wird, an einem ganzen Wochenende ausführlich zu behandeln: Mantel und Degen. Und tatsächlich: man kann kaum glauben, wie effektiv und elegant sich der Mantel zu Paraden, Angriffen und der Ablenkung des Gegners einsetzen lässt. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß unter der kompetenten Anleitung von Roger Bartlett, den manchmal etwas widerspenstigen Mantel effektvoll zu schwingen. Zur Abwechslung und Auflockerung gab es eine Einführung in den Bühnenkampf mit dem Messer von Matthias (Fitti) Fittkau und Helge Landmesser mit der Erarbeitung einer kurzen Choreographie. 11. Workshop (Februar 2006) Zusammenfassung folgt! Acting the Fight mit Jonathan Leverett 2. Osterworkshop (April 2006) Scot Mann von der SAFD unterrichtete diesen mit Teilnehmern aus Malta, Spanien, Schweden, England, der Schweiz und Deutschland wahrlich international besetzten siebentägigen Workshop mit dem Schwerpunkt auf und abschließender Prüfung in einhändig geführtem Schwert und Schild. Wenn die Arme nach dem intensiven Training dann zu schwer wurden, gab es als Ausgleich eine Einführung in Kali (philippinischer Stockkampf mit zwei ca. 60cm langen Stöcken), was bei den komplizierten Schlagabfolgen schnell zu einem "Knoten im Kopf" führen konnte. Alle Teilnehmer hatten aber letztlich sehr viel Spaß , da sich die Technik auch zu sehr coolen und effektvollen Spielereien mit zwei Waffen (z.B. zwei Schwertern) einsetzen ließ. Die konnte man bei der abschließenden filmischen Inszenierung einer Massenschlacht gut in Szene setzen. 1. Herbstworkshop (Oktober 2006) Mit diesem ambitionierten siebentägigen Workshop wollten wir erstmals den Fokus vom reinen Bühnenkampf für das Theater hin zur Kampfdarstellung für Film und Fernsehen erweitern. Hauptthema der Woche mit dem von der BASSC und BADC zertifizierten Lehrer Roger Bartlett war "Swashbuckling", also der Fechtstil, der die Kinofilme der 40er und 50er Jahre mit z.B. Errol Flynn, Basil Rathbone oder Tyrone Power geprägt hat. Während tagsüber eifrig gefochten wurde, gab es abends dann noch theoretischen Unterricht zu Kamera und Schnitt mit Matthias Fittkau (Editor u.a. für den SWR). Am letzten Tag des Workshops wurden dann die für die tags zuvor abgehaltene Abschlussprüfung einstudierten Szenen für die Kamera umgearbeitet und von einem professionellen Kamerateam unter der Leitung von Konrad Frick und der Regie von Philip d'Orléans an einer speziellen Location in Kostümen gefilmt, wobei alle Teilnehmer und die Veranstalter trotz des großen Aufwandes einen Riesenspaß hatten. 14. Workshop (Oktober 2006) Das Wochenende im Anschluss an den Herbstworkshop gestaltete Philip d'Orléans zum Thema Kampf mit zufällig gefundenen Objekten als Waffen. Denn nicht immer wird ein eskalierender Konflikt mit klassischen Waffen wie Messer, Degen oder Schwert ausgetragen. Viel häufiger werden dagegen einfach Gegenstände des Alltags, die den Beteiligten gerade in die Hände fallen, zu "Waffen" umfunktioniert. So hatten alle Teilnehmer viel Spaß, mit so ungewöhnlichen "Waffen" wie Regenschirm, Handtuch, Kreditkarte, Computertastatur oder Duschschlauch herum zu experimentieren und schließlich paarweise Kampfszenen mit gefundenen Objekten, einer kurzen Geschichte und unterschiedlichen Charakteren zu entwickeln, die dann aufgeführt und gefilmt wurden. Abschließend gab es noch die Inszenierung einer "Massenschlacht" in einer Restaurantküche mit allen Teilnehmern, bei der sich alle noch mal richtig austoben konnten. 3. Osterworkshop (April 2007) Für unseren dritten Osterworkshop haben wir uns eine Woche mit dem zweihändig geführten Schwert befasst. Dabei lag der Schwerpunkt des von Marlon Bulger (BASSC) geleiteten Kurses aber nicht auf europäischem Schwertkampf, sondern es wurde mit dem Katana gekämpft, der klassischen Waffe der Samurai. Am Ende des Workshops stand wieder eine Abschlussprüfung durch Stage Combat Deutschland mit einer paarweise aufgeführten Szene mit Kampfchoreographie, die von Jonathan Leverett (BASSC) abgenommen wurde und die alle Teilnehmer bestanden haben. Am darauf folgenden Wochenende gab es dann noch einen zweitägigen Einführungskurs mit einer wirklich sehr exotischen Waffe, für die es in Europa unseres Wissens nach bis jetzt noch keinen Bühnenkampfworkshop gegeben hat: dem Naginata, einer japanischen Schwertlanze. 1. Masterclass Workshop (Juni 2007) Dieser Prüfungsworkshop unter der Anleitung von Philip d'Orléans mit Degen und Dolch wurde speziell für fortgeschrittene Teilnehmer konzipiert und gestaltet, welche bereits eine oder mehrere Prüfungen nach den Richtlinien von Stage Combat Deutschland oder einer anderen Bühnenkampforganisation abgelegt hatten oder über eine vergleichbare Bühnenkampferfahrung verfügten. So musste weniger Zeit in die Vermittlung der Grundlagen investiert werden und es konnte gleich viel mehr an technischen Feinheiten, Körperbeherrschung, Schauspiel und Inszenierung gearbeitet werden. Mit Erfolg: alle Teilnehmer konnten die Abschlussprüfung bestehen, drei sogar mit Auszeichnung. 1. Stuttgarter Stage Combat Workshop (August 2007) Zusammenfassung folgt! Unbewaffnet und anderthalbhändiges Schwert für Anfänger mit Helge Landmesser und Dörte Jensen (SCD). 2. Herbstworkshop (Oktober/November 2007) Dieser einwöchige Prüfungsworkshop behandelte wiederum einen Bereich, der im darstellerischen Alltag zwar sehr häufig gefordert, oft aber in der Ausbildung vernachlässigt wird: dem unbewaffneten Kampf. Angefangen von der Ohrfeige über das Haare-reißen bis hin zu Tritten und Schlägen wurden alle möglichen unbewaffneten Kampftechniken von Rosa Nicolás (BASSC) kompetent und sicher vermittelt. Die erlernten Techniken wurden dann wiederum mit einer Choreographie in szenischem Zusammenhang einstudiert und bei der von Philip d'Orléans (BASSC) abgenommenen Abschlussprüfung aufgeführt. 18. Freiburger Stage Combat Workshop (November 2007) Zusammenfassung folgt! Spanisches Rapier und Spanisches Messer, unterrichtet von Rosa Nicolás (BASSC). 1. Stage Combat Workshop in Montabaur (November 2007) Zusammenfassung folgt! Waffenlos und Swashbuckling-Degen, unterrichtet von Ian Prater (BASSC), koordiniert von Uta Kraus (SCD). 2. Stuttgarter Stage Combat Workshop (Januar 2008) Zusammenfassung folgt! Einführung in den Bühnenkampf mit dem anderthalbhändigen Schwert mit Helge Landmesser und Dörte Jensen (SCD). 4. Osterworkshop, erstmals in Stuttgart (März 2008) Zusammenfassung folgt! Degen&Dolch mit Prüfung durch Stage Combat Deutschland (Dr. Chris Main) und die SAFD (Chuck Coyl), Nebenthema "High Falls from Low Places", Lehrer Neil Massey (SAFD). 4. Stuttgarter Stage Combat Workshop (März 2008) Zusammenfassung folgt! Degen&Dolch für Fortgeschrittene: Technik, Kampflogik, Choreographie und Kämpfe mit mehreren Gegnern, Lehrer Dr. Chris Main (BASSC). 1. Stage Combat Sommerworkshop in Basel (Juli 2008) Zusammenfassung folgt! Mantel & Degen mit Prüfung durch Stage Combat Deutschland, geprüft durch Philip d'Orléans (BASSC), Lehrer Roger Bartlett (BASSC, BADC). 1. Segment Lehrerausbildung (Juli 2008) Zusammenfassung folgt! Ein intensives Wochenende zum Thema Bühnenkampf-Unterrichten mit Philip d'Orléans als erstes Segment der Stage Combat Deutschland Lehrerausbildung. 2. Stage Combat Workshop in Montabaur (August 2008) Zusammenfassung folgt! Einführung in den Bühnenkampf mit Messer und Quarterstaff (Langstock), unterrichtet von Matthias (Fitti) Fittkau, Helge Landmesser, Uta R. Kraus, Dörte Jensen (SCD). 3. Herbstworkshop (Oktober/November 2008) Dieser einwöchige Prüfungsworkshop behandelte den Bühnenkampf mit dem Langstock (Quarterstaff), unterrichtet von Jonathan Leverett (BASSC). Die erlernten Techniken wurden dann wiederum mit einer Choreographie in szenischem Zusammenhang einstudiert und bei der von Bret Yount (BASSC, SAFD) abgenommenen Abschlussprüfung aufgeführt. Als Nebenthema gab es einen Einblick in Comedy Fights, also komödiantische Kampfdarstellung. 20. Freiburger Stage Combat Workshop (November 2008) Zusammenfassung folgt! Case of Rapiers (Fechten mit dem Zwillingsdegen), unterrichtet von Bret Yount (BASSC, SAFD). 3. Stage Combat Workshop in Montabaur (Januar/ Februar 2009) Zusammenfassung folgt! Einführung in den Bühnenkampf mit Langschwert und Hofdegen, unterrichtet von Janet Lawson (BASSC). 5. Osterworkshop, zum zweiten Mal in Stuttgart (April 2009) Zusammenfassung folgt! Hofdegen (Smallsword) mit Prüfung durch Stage Combat Deutschland (Roger Bartlett), Nebenthema Spanisches Rapier, Lehrer Rosa Nicholas (BASSC). 6. Stuttgarter Stage Combat Workshop (April 2009) Zusammenfassung folgt! Massenschlacht, Lehrer Roger Bartlett (BASSC, BADC). Teacher Training Workshop (April 2009) Zusammenfassung folgt! 9-tägiges Segment der Stage Combat Deutschland Lehrerausbildung , Lehrer Philip d'Orléans (BASSC), für das anschließende Wochenende zusätzlich Roger Bartlett (BASSC, BADC).
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